von 1946 bis 1969

Eine der ersten Verfügungen der amerikanischen Besatzungsmacht war die Bereitstellung einer vollwertigen Autospritze für die Feuerwehr.

Noch im Mai 1945 wurde Anton Riblinger vom Bürgermeister zum Kommandanten ernannt. Von der Amerikanischen Militärregierung erhielt der Kommandant die Genehmigung, in Dienstausübung auch nachts die Straßen zu betreten.

1945 übernahm Kommandant Riblinger in schwieriger Zeit die Verantwortung für die Feuerwehr. Bis zum Ende seiner Amtszeit war er über 50 Jahre im aktiven Dienst.

1965 wurde er zum Ehrenkommandanten ernannt.

Am 24. Juni 1945 erschien vor Beginn der ersten Generalversammlung nach Kriegsende die amerikanische MIlitärpolizei (MP) und informierte sich eingehend über den Aufbau und die Mitgliedschaft bei der Feuerwehr. Erst dann gestattete sie die Abhaltung der Generalversammlung.

 

Riblinger berichtete, daß er im Feuerhaus ein vollständiges Chaos vorgefunden hätte. Geräte und Requisiten waren vollständig demoliert oder teilweise gestohlen worden. Aber jetzt herrsche wieder Ordnung.

In den Wirren der Nachkriegsmonate konnte die Holzkirchner Wehr ein Mercedes-Leiterfahrzug und ein Opel Blitz Löschfahrzeug in Besitz nehmen. Somit war die Schlagkraft der Feuerwehr erheblich verstärkt.

Im Jahre 1947 wurde erstmals die Feuerschutzwoche in Holzkirchen eingeführt.

Am 28. 5. 1949 wurde im Gasthof Letzter Pfennig der dritte Löschzug (Erlkam) aufgestellt.

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