Feuerwehr

6. Februar 1905: Brand beim Wiedenbauer in Baiernrain.

Auf Beschluß des Verwaltungsrats wird im März 1905 die Verordnung für den Landdienst so abgeändert, daß auf der Spritze neben Kutscher und Rottenführer auch 6 Mann mitgenommen werden können. Damit braucht der Mannschaftswagen über Land nicht mehr auszurücken. Der Spanndienst, d. h. welcher Bauer oder Unternehmer Gespanne zu stellen hat, für den Brandfall auf dem Land wird im Voraus festgelegt.

7. Oktober 1906: Brand bei Maria Glocker, Oswaldbäuerin in Schmiedham.

In einem Schreiben der Königlichen Eisenbahnbetriebsdirektion wird die Feuerwehr Holzkirchen 1906 aufgefordert, satzungsmäßig nicht nur bei Feuersgefahr, sondern auch bei Unglücksfällen jeder Art und insbesondere bei Eisenbahnunfällen Hilfe zu leisten. Die Aufforderung ergeht durch den Vorstand der Königlichen Bahnstation Holzkirchen oder dessen Stellvertreter. Dies ist das erste Ersuchen um Technische Hilfeleistung (THL) an unsere Wehr.
Auf der Generalversammlung am 2. Februar 1908 wurde ein Antrag auf Einführung der Uniformierung gestellt, der mit 51 von 55 Stimmen angenommen wurde. Für Anschaffungen wurden insgesamt 8445 Mark veranschlagt. Es wurden 120 Uniformen zu 2000 Mark, eine Löschmaschine zu 5000 Mark, eine Schubleiter zu 1385 Mark und diverses Schlauchmaterial gekauft.

Am 14. November 1910 brannte der Gasthof "Neue Post"

Brand Gasthof "Neue Post"

Am 7. August 1910 wurde die Feier anläßlich des 40jährigen Gründungsjubiläums abgehalten. Während der Inspektion fing es in Strömen zu regnen an. Deshalb flüchtete man in den Oberbräusaal. Während des Festaktes wurden alle noch lebenden Gründungsmitglieder mit der Medaille am grünen Band geehrt.

An ihrem Silberhochzeitstag, am 22. Mai 1912, spendete Frau Frieda Hilpoltsteiner, Brauerei- und Gasthofbesitzerin zum Oberbräu, der Feuerwehr als Dank für wiederholte rasche Hilfeleistung 500 Mark in die Mannschaftskasse.

Anläßlich der Generalversammlung, am 8. Februar 1913 wird Vorstand Simon Jennerwein für 15jährige Vorstandschaft ein Zinnkrug überreicht.

Dieser Zinnkrug, der 1913 Simon Jennerwein geschenkt wurde, gelangte nach abenteuerlicher Geschichte 1994 wieder in den Besitz der Holzkirchner Feuerwehr

In den Kriegsjahren 1914 bis 1918 standen von der Holzkirchner Feuerwehr der Kommandant Josef Jaud und weitere 63 Mann im Feld. Die Feuerwehr wurde durch Adjutant August Hahn geführt.

Am 4. September 1915 wurde an die Gemeinde Holzkirchen der Antrag gestellt, die Pflichfeuerwehr mit jungen Männern ab 16 Jahren zu verstärken, weil anbetracht der vielen eingezogenen Feuerwehrmänner im Brandfall nicht mehr genügend Leute zur Verfügung standen.

Am 9. Juli führte der Kirchenzug zum Gottesdienst am Markplatz. Mittags fand ein großer Festzug durch den Ort statt. Abends gab es im Festzelt für Gäste und Einheimische einen harmonischen Ausklang mit den Isarwinklern.

 

Der Kirchenzug. Die Blaskapelle Warngau spielte in historischen Feuerwehruniformen.
Hinter dem Holzkirchner Musikzug nahmen mehr als 70 unserer Feuerwehrkameraden am Festzug teil
18 historische Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aus den Jahren 1921 bis 1957 bereicherten den Festzug
Aber auch etliche von unseren vierbeinigen Helfern gezogene Fahrzeuge lockerten das Bild auf
Insgesamt 6 handgezogene Spritzen und Leitern wurden von ihrem Bedienungspersonal im Festzug mitgezogen. Hier sehen wir die historische Gruppe der Feuerwehr Kreuth.
Die Mitglieder des Gartenbauvereins bildeten mit schönem Blumenschmuck ein reizvollen Kontrast zu den vielen Uniformen. Erstaunlicherweise war dem Blumenschmuck die Hitze nicht anzumerken.
Beim Fahnenschwingen vor der Ehrentribüne konnte man sich noch einmal richtig verausgeben. Das Festzelt mit seinen kühlen Erfrischungen war nahe ...

 

Am 10. Juli wurden für die Aufräumungsarbeiten im Herdergarten noch einmal alle Kräfte mobilisiert.

Ein überaus gelungenes Fest war zu Ende.

Am Abend des 6. Juli spielte die Gruppe Eabachsäsch'n auf und am 7. Juli ging mit der Frauenband "Bayerische 7" die Post ab. Beide Abende waren ein grosser Erfolg und wurden insbesondere von der Jugend mit Begeisterung aufgenommen.

 

An den Abenden im Festzelt ging es hoch her. Hier reißt die Eabach Säsch'n die Menge zu Begeisterungsstürmen hin.

Am 8. Juli führten wir eine große historische Ausstellung am Marktplatz durch. Abends fand eine feierliche Kranzniederlegung mit den Feuerwehren des Inspektionsgebietes am Kriegerdenkmal statt. Anschliessend ging es zum Festabend ins Zelt

 

Die Historische Fahrzeugausstellung zeigte eine selten in dieser Vielfalt anzutreffende Sammlung alter Feuerwehrfahrzeuge
Bis aus Österreich waren Gäste zu uns gekommen

Am Abend des 6. Juli spielte die Gruppe Eabachsäsch'n auf und am 7. Juli ging mit der Frauenband "Bayerische 7" die Post ab. Beide Abende waren ein grosser Erfolg und wurden insbesondere von der Jugend mit Begeisterung aufgenommen.

 

An den Abenden im Festzelt ging es hoch her. Hier reißt die Eabach Säsch'n die Menge zu Begeisterungsstürmen hin.